Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma

Film
Deutscher Titel Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma
Originaltitel A Nightmare on Elm Street 5: The Dream Child
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1989
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Stephen Hopkins
Drehbuch John Skipp
Produktion Robert Shaye
Musik Jay Ferguson
Kamera Peter Levy
Schnitt Brent A. Schoenfeld
Besetzung
  • Lisa Wilcox: Alice Johnson
  • Erika Anderson: Greta Gibson
  • Valorie Armstrong: Mrs. Jordan
  • Burr DeBenning: Mr. Jordan
  • Danny Hassel: Dan Jordan
  • Whit Hertford: Jacob
  • Nicholas Mele: Mr. Dennis Johnson
  • Joe Seely: Mark Gray
  • Kelly Jo Minter: Yvonne Miller
  • Pat Sturges: Racine Gibson
  • Clarence Felder: Mr. Gray
  • Don Maxwell: Coach Ostrow
  • Steven Grives: Dr. Moore
  • Beatrice Boepple: Amanda Krueger
  • Robert Englund: Freddy Krueger
  • Michael Bailey Smith: Super Freddy
Synchronisation
Chronologie
← Nightmare on Elm Street 4 Freddy’s Finale – Nightmare on Elm Street 6 →

Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 1989 und der fünfte Teil der Nightmare-Reihe.

Handlung

Die Handlung knüpft direkt an Teil 4 an. Alice Johnson führt wieder ein einigermaßen geordnetes Leben und ist mit Dan Jordan liiert. Als sie schwanger wird, versucht Freddy Krueger, über die Träume des ungeborenen Kindes im Mutterleib zurückzukehren.

In ihrer Traumwelt trifft Alice nicht nur auf Krueger, sondern auch auf ihren Sohn Jacob im Kindesalter. Sie sieht sich mit dem Problem konfrontiert, dass Krueger Jacob für sich gewinnen will und ihn für seine Zwecke manipuliert. Jacob steht zwischen den Fronten und weiß nicht, wem er glauben kann: seiner Mutter oder dem Mann mit der „seltsamen Hand“. Als Jacob dann sieht, wie furchtbar Freddy ist, weil er sich als Dan ausgibt und ihn vor den Augen von Jacob ermordet, steht er seiner Mutter bei. Zusammen können sie ihn umbringen und Jacob verschwindet.

Rezeption

Kritik

Das Lexikon des internationalen Films urteilte, der Film sei eine „humorlose Fortsetzung der trivialen Horrorserie“. Zudem sei er „platt, umständlich erzählt und voller überzogener Ekeleffekte.“[2]

Auszeichnungen

Whit Hertford, der Darsteller des Jacob, gewann im Jahr 1990 den Young Artist Award. Regisseur Stephen Hopkins gewann 1990 den Kritikerpreis des Festival Internacional de Cinema do Porto und wurde für einen weiteren Preis dieses Festivals nominiert.

Bruce Dickinson, Sänger der Band Iron Maiden, erhielt im Jahr 1990 für den Song Bring Your Daughter to The Slaughter die Goldene Himbeere. Mohandas Deweeses Song Let’s Go! war im selben Jahr ebenfalls für die Goldene Himbeere nominiert. Beide Songs sind auf dem Soundtrack des Films zu finden.[3]

Einspielergebnis

Dieser Film konnte nicht an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen, so spielte der 5. Teil der Nightmare Reihe ein Einspielergebnis von rund 22 Millionen US-Dollar ein.[4]

Schnittfassungen

Der Film musste in den USA vor seinem Kinostart um einige Gewaltspitzen gekürzt werden, um von der MPAA ein R-Rating zu erhalten.[5] Diese R-Rated-Fassung erhielt in Deutschland von der FSK eine Altersfreigabe ab 18 Jahren und wurde indiziert. Die deutsche Videoveröffentlichung wurde gegenüber der R-Rated-Fassung nochmals geringfügig gekürzt und ebenfalls ab 18 Jahren freigegeben.[6] Eine um rund sieben Minuten gekürzte Fassung erhielt FSK-16-Freigabe.[7]

2007 wurde die R-Rated-Fassung vom Index gestrichen und nach einer Neuprüfung von der FSK ab 16 Jahren freigegeben.[8]

Die Unrated-Fassung wurde bislang nur einmal in den USA auf Laserdisc veröffentlicht und in Deutschland als Bootleg.[5]

Hintergrund

  • Zu Beginn des Films wird in einer Traumszene die Massenvergewaltigung von Amanda Krueger durch eine Horde von eingesperrten Geisteskranken in einer Nervenheilanstalt nachgestellt, die schließlich zur Zeugung des späteren Kindermörders Freddy Krueger führt, mit Schauspielerin Lisa Wilcox in der Rolle der misshandelten Krankenschwester Amanda Krueger.
  • Der fünfte Teil der Freddy-Krueger-Filmreihe verwendet vermehrt surrealistische Bilder, etwa in der Szene, in der das Gesicht von Bösewicht Freddy auf dem Ultraschall-Bildschirm der schwangeren Alice Johnson im Krankenhaus erscheint. Als Alice und Jacob gegen Ende des Films auf verwinkelten Treppen entlangrennen, über Kopf und entgegen der Schwerkraft, erinnern diese Szenenbilder an die mit optischer Täuschung arbeitenden Zeichnungen des Künstlers M. C. Escher.
  • Wie bereits in den beiden vorherigen Teilen 3 und 4 eingeführt spricht die Horrorfigur Freddy Krueger im fünften Film deutlich mehr als in den ersten beiden Teilen. Dabei reißt Freddy Krueger, sobald er seine Opfer bedrängt, auf schwarzem Humor gründende Sprüche. In der Szene, in der Freddy den jungen Comic-Zeichner Mark Grey, gespielt von Schauspieler Joe Seely, in eine mannshohe Papierfigur verwandelt und mit seinem Klauenhandschuh in Stücke zerfetzt, entgegnet Freddy seinem Opfer: „Ich hab' dir immer schon gesagt, dass Comic-Hefte nicht gut für dich sind.“ (im englischsprachigen Original: „I told you comic books was bad for ya!“).

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation entstand wie bereits Teil 4, nach einem Dialogbuch und der Dialogregie von Ronald Nitschke, bei der Interopa Film GmbH in Berlin.[9] Die Rolle des Freddy Krueger wurde wie bereits in Teil 1 und 4 von Detlef Bierstedt gesprochen.

Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Alice Johnson Lisa Wilcox Dorette Hugo
Greta Gibson Erika Anderson Maud Ackermann
Mrs. Jordan Valorie Armstrong Almut Eggert
Mr. Jordan Burr DeBenning Rüdiger Joswig
Dan Jordan Danny Hassel Sven Hasper
Mr. Dennis Johnson Nicholas Mele Reinhard Kuhnert
Mark Gray Joe Seely Charles Rettinghaus
Yvonne Miller Kelly Jo Minter Judith Brandt
Racine Gibson Pat Sturges Cornelia Meinhardt
Mr. Gray Clarence Felder Ronald Nitschke
Coach Ostrow Don Maxwell Frank-Otto Schenk
Dr. Moore Steven Grives Till Hagen
Entbindungsarzt E.R. Davies Hans Nitschke
Anne Beth DePatie Ghadah Al-Akel
Polizist Cesar Antonio Torres Marlin Wick
Freddy Krueger Robert Englund Detlef Bierstedt

Weblinks

  • The Nightmare on Elm Street Companion
  • Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma in der Internet Movie Database (englisch)
  • Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma bei Rotten Tomatoes (englisch)
  • Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma bei Metacritic (englisch)
  • Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma in der Online-Filmdatenbank
  • Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma in der Deutschen Synchronkartei
  • Vergleich der Schnittfassungen Kabel 1 ab 16 – Unrated, FSK 18 Tape – R-Rated, R-Rated – Unrated von Nightmare on Elmstreet 5 – Das Trauma bei Schnittberichte.com

Einzelnachweise

  1. Freigabebescheinigung für Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, November 2007 (PDF; Prüf­nummer: 63 246 DVD).
  2. Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017. 
  3. A Nightmare on Elm Street: The Dream Child - IMDb. Abgerufen am 12. Dezember 2022. 
  4. A Nightmare on Elm Street: The Dream Child. Abgerufen am 13. Mai 2020. 
  5. a b Schnittberichte.com Vergleich zwischen der R-Rated-Version und der Unrated-Version bei schnittberichte.com
  6. Vergleich zwischen der R-Rated-Version und der VHS-Version bei schnittberichte.com
  7. Vergleich zwischen FSK-18- und FSK-16-Fassung bei schnittberichte.com
  8. Nightmare 5 – Neuprüfung mit FSK 16 schnittberichte.com vom 26. November 2007 (abgerufen am 6. August 2011)
  9. Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 9. Januar 2023. 

Nightmare – Mörderische Träume (1984) | Nightmare II – Die Rache (1986) | Nightmare III – Freddy Krueger lebt (1987) | Nightmare on Elm Street 4 (1988) | Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma (1989) | Freddy’s Finale – Nightmare on Elm Street 6 (1991) | Freddy’s New Nightmare (1994) | Freddy vs. Jason (2003) | A Nightmare on Elm Street (2010)